Karneval

Festliche Ouvertüre beim KKK

Bruce Kapusta bei der Eröffnung
© Klaus Michels

Der erste Eindruck ist bekanntlich der beste: geschmackvoll, festlich und echt Kölsch! So nahmen die Besucher des Vorstellabends des Klubs Kölner Karnevalisten (KKK) das Bühnenbild im Maritim wahr: flankiert von Funken- und anderen Traditionscorpsfiguren war da eine Kulisse mit dem Kölner Stadtpanorama aufgebaut - nicht etwa kitschig, sondern eher in zurückhaltendem Vintage-Stil.
Dem entsprach auch die Moderation des neuen KKK-Vorsitzenden, Robert Greven: sie war kurz, knapp und informativ. Das einzige, was den ganzen Abend teils störte, teils für ungewollte Heiterkeit sorgte, waren die Bühnen-Ballons, die in der Nähe von Scheinwerfern angebracht waren. Im Fünf-Minuten-Takt sind rund zwei Dutzend laut zerplatzt.

Das Pre-Opening machten wie im letzten Jahr die "Swinging Fanfares". Zu ihrer kirchlich anmutenden "Auf die Liebe"-Hymne im Sechsachtel-Takt schunkelte der ganze Saal. Vielleicht war auch der Grund dafür der siebenmonatige Schunkel-Entzug seit Karnevalsdienstag...

Der Vorstellabend des Klubs Kölner Karnevalisten sollte beginnen: von einem silbernen Halbmond glitt Clowns-Trompeter Bruce Kapusta von der Bühnendecke - eine phantasievolle Ouvertüre. Seit 15 Jahren steht Kapusta nun auf der Solo-Bühne - Tausende Male hat er sich schon geschminkt. Und abgeschminkt. Er hatte ein neues Lied dabei: "Bella Colonia". Wie wahr!



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Das waren die Vorstellabend 2009. Hier noch einmal ein Rückblick auf die vergangene Session!