Luftflotte, Erdnuss, Rheinländer überzeugen

Und es kam das nächste, frühe Highlight: das blau-weiße Tanzcorps der Luftflotte. Alle sehen sie so sympathisch aus, sie strahlen um die Wette und bringen vollen Einsatz beim Tanzen, Heben und Stemmen. Das Ganze wird von eigenem Gekreische und Fan-Shouting begleitet, und das Mariechen der Luftflotte stellt vielleicht den Kölschen Weltrekord im Mariechen-Hochwerfen auf: keine scheint höher zu fliegen als Julia Liever.
Zeit für eine Ehrung: Fritz Schopps, auf Bühnen als "Et Rumpelstilzchen" bekannt, wurde für seine Verdienste als langjähriger Chef des KKK zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Bühnen-Profi war gerührt: "Das ist ein Gänsehaut-Feeling. Heute ist ein Glückstag: erst gewinnt der FC, und nun diese Ehrung. Für die nächsten Stunden bin ich sprachlos."
"Die Erdnuss". Schließt man bei Stefan van den Eertwegh die Augen, könnte man meinen, der große Otto Walkes steht auf der Bühne - nur op jeck! Wie Otto begleitet die "Erdnuss" seine Erzählungen mit Geräuschen aus dem Mund. Mit seiner Falsett-Stimme erzählt er eine Klamotte nach der anderen und lacht selbst mit am meisten über seinen Klamauk. Er punktete mit einer Geschichte, die aus lauter Kölner Veedelsnamen bestand: "Er hörte, wie der VOGEL SANG..."
Die Rheinländer haben einen neuen Gitarristen: Schrader. Er
nennt sich so und hat früher bei Guildo Horn und bei Tommy
Engel mitgespielt. Und das zahlt sich für die Rheinländer
aus. Schraders warme Gitarren-Riffs bereichern das Klangbild. Das
halb türkisch klingendes Lied über Integration hat einen
dynamischen Beat, und bei "Humba He" singt der Saal mit!
Viel Beifall für die Rheinländer.








