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Der Finanztipp
präsentiert von
Sparkasse KölnBonn

Renten- und Lebensversicherungen

In unserer Serie zum Thema Altersvorsorge geht es heute um Lebens- und Rentenversicherungen. Diese werden zusätzlich zur staatlichen Basisvorsorge abgeschlossen, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Wenn man den Lebensstandard, den man jetzt gewohnt ist und pflegt, ins Alter retten will, dann muss man auf jeden Fall noch zusätzlich was tun. Das kann eine Immobilie sein, das kann aber auch in Form einer Versicherung passieren."

Bei den Rentenversicherungen unterscheidet man zwei verschiedene Anlageformen: "Das eine ist die klassische Rentenversicherung. Da wandern die Mittel zumeist in Anleihen oder in Immobilien. Bei der etwas dynamischeren Variante, der fondsgebundenen Rentenversicherung, wandern die Gelder in Fonds. Das können Aktienfonds sein, das können Rentenfonds sein - da kann jeder nach seinem eigenen Risikoverständnis die Anlage seinen Bedürfnissen anpassen."

Man rät Berufseinsteigern bis zum Alter von 40 Jahren einen höheren Aktienanteil zu wählen, der ab 40 Jahren immer geringer wird. "Jüngere Leute können durchaus mehr riskieren, da sie noch so viel Zeit haben, bis die Rente losgeht - dagegen sollte ein etwas Älterer in klassische Anleihen, wie zum Beispiel Rentenfonds oder Rentenpapiere investieren."

Oft wird im Zusammenhang mit Rentenversicherungen von "garantierter Verzinsung" gesprochen. Diese ist gesetzlich festgelegt. "Das sind derzeit 2,25 Prozent pro Jahr. Dieser Satz kann gesetzlich neu festgelegt werden. Davon zu unterscheiden ist die voraussichtliche Verzinsung. Die liegt höher. Im Moment gewähren die Versicherungen etwa um die vier Prozent." Deshalb gibt es am Ende der Laufzeit eine garantierte Rente und eine voraussichtliche Gesamt-Rente, die mögliche Überschüsse beinhaltet.

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Man sollte auch genau auf die Verträge schauen und darauf achten, ob zum Beispiel Zwischenauszahlungen oder eine Gesamtauszahlung im Rentenalter möglich sind, welche Fristen dafür gelten und welche Regelungen die Versicherung im Todesfall trifft. "Der kann sowohl vor als auch nach dem Rentenbeginn eintreten. Hier sollte man darauf achten, dass entweder eine Rentengarantie ausgesprochen wird oder dass eine Beitragsrückzahlung erfolgt."

Eine andere Möglichkeit ist die Kapitallebensversicherung. Sie stellt eine Kombination aus Risikoschutz- also Todesfallschutz und Ansparen dar. "Damit eignet sich diese Form der Versicherung vor allem für Leute, die für jemanden Vorsorge zu treffen haben. Das können Paare sein, das können Familien sein, aber auch Geschäftspartner."

Sparer sollten prüfen, ob sich für sie vielleicht auch eine Kombination aus einer Rentenversicherung und einer Risikolebensversicherung eignen könnte.

 

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