Programm

Radio Köln Tagebuch

Das Radio Köln-Tagebuch: Mai

Daniels Montag, 31.05.2010

Toller Blick über Paris in 300 Metern Höhe. - Daniel auf dem Eiffelturm
© Radio Köln
Bilderalbum

Ich bin heute Morgen etwas "fußlahm". Denn ich war übers Wochenende mit meiner Freundin in Paris. Neben unzähligen Metro-Fahrten dort haben wir gefühlte 5.000 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, um alles, was man als guter Tourist in Frankreichs Hauptstadt so sehen muss, abzuklappern.

Aber es hat sich gelohnt. Grandioses Wochenende in einer wirklich faszinierenden Stadt (auch wenn sie stellenweise deutlich dreckiger ist als Köln). Alles inklusive Fahrt auf die Spitze des Eiffenturms in knapp 300 Meter Höhe. (Beweisfotos gibt's übrigens in meinem Bilderalbum).

In Ermangelung an deutschem Fernsehen auf unserem Hotelzimmer haben wir den Eurovision Song Contest am Samstag übrigens im Wechsel mit französischem und spanischem Kommentar verfolgt - je nachdem, welcher Kommentator gerade weniger dazwischen gebrabbelt hat. Das war auch "ne Erfahrung" und ich kann Ihnen sagen, richtig gefreut über Lenas Sieg haben sich irgendwie beide nicht.

Ich bin sicher, hier bei uns war das anders. Ich habe mich jedenfalls sehr über den deutschen Grand-Prix-Sieg gefreut und - ganz ehrlich: Ich bin auch froh, nach drei Tagen "Hardcore-Sightseeing" wieder zu Hause in Köln zu sein.

Sarahs Donnerstag, 27.05.2010

Unser Sektempfang für Rebecca vor "Sex and the City 2".
© Radio Köln

Diesen Donnerstag ist unser Mädchenabend zum ersten Mal verlegt worden. Aus den heimischen Wohnzimmern der Radio Köln-Mädchen in den Cinedom. Und es gibt nur einen einzigen Grund, Heidi und ihre Topmodels einzutauschen und der heißt: Sex and the City 2!

Diesen Abend haben wir Rebecca Otten aus der Radio Köln-Nachrichtenredaktion gewidmet. Denn Rebecca heiratet im Juni und da ist es ja wohl klar, dass wir ihr einen schönen Abend bereiten. Auf den ganzen fürchterlich peinlichen Junggesellinnen-Abschied-Kram wollten wir verzichten. Deshalb haben wir sie gebeten, sich chic anzuziehen, haben sie abgeholt, in den KölnTurm zu einem kleinen Sektempfang entführt und anschließend mit den Kinokarten überrascht.

Liebe Kölnerinnen: Wenn Ihr Euch den Film ansehen wollt, lasst Eure Männer zu Hause und geht mit Euren Freundinnen rein. Das ist besser für Euch und Eure Männer werden Euch ebenfalls ewig dankbar sein.

Sarahs Mittwoch, 26.05.2010

Bei so vielen Teilnehmern an der "Frage des Tages" dauert es schon mal, bis man seinen "Liebling" gefunden hat......
© Radio Köln
... und da hab ich ihn gefunden. Adam Sandler. Denn lustig muss er sein!
© Radio Köln

Wenn Daniel jetzt schon zum Streber wird und das "Am Morgen"-Tagebuch füllt, obwohl er diese Woche den Nachmittag moderiert, muss ich dringend mal nachlegen. Normalerweise ist der Mittwoch der schlimmste Tag der Woche. Dann wird man langsam müde. Aber in dieser Woche ist der Mittwoch ja eigentlich der Dienstag. Deshalb bin ich jetzt um 12 Uhr immer noch fit und das, obwohl ich um 3.45 Uhr aufgestanden bin, um Sie pünktlich ab 6 Uhr in den Tag zu begleiten. Und dieser Tag hat gut für mich begonnen. Mit einer richtigen Antwort. Dazu müssen Sie wissen, dass wir jeden Morgen kurz vor den Radio Köln-Nachrichten um 7 Uhr die "Frage des Tages" stellen. Der Nachrichtenredakteur - in diesem Fall Redakteurin Rebecca Otten - liest aus einem Abreißkalender die Frage des Tages samt ihrer vier Antwortmöglichkeiten vor und jeder schreibt die, die er für richtig hält verdeckt auf einen Zettel. Hat man die richtige Antwort gewußt, wird geküsst! Und zwar das Foto eines Promis, das man sich in unseren Pokal gelegt hat. Natürlich begleitet von dem Applaus der anderen. Es gibt viele Kategorien, in denen ich nicht glänze, zugegeben, aber heute hab ich gewusst, dass Broccoli KEIN Nachtschattengewächs ist. Und was passiert, wenn man als Einziger die Frage nicht beantworten kann, das lesen und sehen Sie hier im Radio Köln-Tagebuch, wenn es soweit ist! Soviel sei gesagt: Dann wird es richtig peinlich!

Daniels (später) Dienstag, 25.05.2010

In dieser Woche begleite ich Sie in den Feierabend hier auf der 107,1.
© Radio Köln

Guckuck, ich bins nur. Wollte mich ganz kurz melden, denn ich gehe diese Woche mal "fremd". Ich moderiere nämlich nicht wie gewohnt den Morgen bei Radio Köln, sondern mal den Nachmittag.

Wir hören uns also in dieser Woche immer zwischen 14.00 und 18.00 Uhr - morgens ist auch diese Woche Sarah Flaig für Sie da.

Ab nächstem Montag wecke ich Sie dann wieder ab 6.00 Uhr hier auf der 107,1. Freu mich drauf! Ihnen eine schöne (kurze) "Nach-Pfingst-Woche".

Sarahs Mittwoch, 19.05.2010

© SF, Radio Köln

Meine Güte, hab ich Muskelkater. Ich kann kaum gerade laufen, so weh tun mir meine Waden. Aber es nützt ja alles nichts. Wenn man, wie ich, nicht bereits ist, auf leckeres Essen zu verzichten, muss man eben Sport machen. Und so quäle ich mich ein paar mal die Woche ins Fitnessstudio. Ich bin eigentlich der klassische Fall von "Bezahlen aber selten hingehen" aber irgendwann packt es mich dann doch und ich kann mich nach mehrmonatiger Pause wieder aufraffen. Oder besser: Ich muss! Denn der Strandurlaub kommt. Es sei denn, es kommt mir eine Aschewolke in die Quere. Aber das ist ein anderes Thema. Ich halte eine Stunde Laufband, Fahrrad oder Cross-Trainer nur durch, wenn ich Ablenkung habe. Deshalb ist das wichtigste Kriterium bei der Wahl des richtigen Fitnessstudios: Fernseher mit genügend verschiedenen Programmen vor den Geräten. Dann geht es so einigermaßen. Spaß macht es aber trotzdem nicht. Joggen find ich auch blöd. Ich hab es ausprobiert! Ehrlich. Aber es macht einfach keinen Spaß. Die Glücksgefühle, von denen begeisterte Läufer berichten, wollen sich bei mir einfach nicht einstellen. Über Pfingsten mache ich aber Pause. Dann geht es mit der ganzen Family an die Nordsee. Und da esse ich soviel ich will und mache sonst GAR NICHTS. Das höchste der Gefühle ist ein Spaziergang am Strand. Das muss reichen!

Daniels Freitag, 14.05.2010

Daniel vor dem Eishockey-Länderspiel Deutschland gegen Dänemark in der LanxessArena
© Martin Heister

Nix Bollerwagen, nix Vatertags-Tour, nix Alkohol. Nee, der Collmann war gestern am Feiertag ganz brav zu Hause und hat die meiste Zeit am Computer verbracht. Ich habe gemeinsam mit meinem Radio Köln-Kollegen Timo Reinke unser großes WM-Tippspiel vorbereitet.

Am Rechner haben wir einen riesigen Mail-Verteiler erstellt und die potenziellen Teilnehmer angeschrieben. Wird auch Zeit, immerhin findet heute in vier Wochen schon das WM-Eröffnungsspiel statt und wir rechnen mit rund 100 Mitspielern aus dem Kollegen-, Freundes- und Bekanntenkreis. Das Organisieren ist schon ein bisschen Arbeit. Jetzt haben wir einen großen Teil davon erledigt.

Überhaupt sind die meine Tage im Moment ziemlich sportlich geprägt (ich rechne ein Tippspiel zur Fußball-WM auch dem sportlichen Bereich zu :-). Mittwoch durfte ich in der Arena in Deutz das tolle 3:1 der deutschen Mannschaft bei der Eishockey-WM bejubeln und dabei schon mal mein schwarz-rot-goldenes Outfit für die Fußball-WM testen. Ein echtes Gänsehauterlebnis in der ausverkauften Arena war das. Und heute Abend gehe ich mit ein paar Freunden auf die Bowling-Bahn.

Ihnen wünsche ich ein schönes Wochenende. Nächste Woche ist dann Sarah Flaig wieder von 6.00 bis 10.00 Uhr für Sie da.

Daniels Mittwoch, 12.05.2010

Eishockey-Fan Daniel Collmann
Eishockey-Fan Daniel Collmann
© Radio Köln

Das wird ein schöner Mittwoch. Und es ist gut, wenn man das um halb sechs morgens schon sagen kann. Nach meiner Sendung heute Mittag heißt es: Schnell nach Hause, ein Stündchen hinlegen und dann ab Richtung LanxessArena. Ich habe nämlich Karten für das alles entscheidende letzte WM-Gruppenspiel der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft heute Nachmittag gegen Dänemark.

Ein Freund von mir hatte die Tickets nämlich zu Weihnachten bekommen und nun kann er nicht hin. Echt gute Unterrang-Tickets und da hab ich ihm de beiden Karten für 50,- Euro pro Stück abgekauft. Ist zwar schon teuer, finde ich, aber wann hat man schon mal die Chance, quasi vor der Haustür ein WM-Spiel zu gucken? Und um mich schon mal in Eishockey-Stimmung zu bringen, moderiere ich heute Morgen mit meinem Haie-Schal um den Hals. Ich hoffe, es funktioniert.

Nach dem Spiel gehts dann heute Abend - hoffentlich mit einem deutschen Sieg in der Tasche - noch auf die Radio Köln After-Job-Party ins Geißbockheim. Klasse! Und morgen darf ich dann ausschlafen.

Ich finde, viel besser kann ein Mittwoch nicht verplant sein. Hoffe, Sie haben auch schöne Dinge vor heute und wir hören uns dann Freitag Morgen ab 6.00 Uhr wieder.

Daniels Montag, 10.05.2010

Wahlurne
Wahlurne
© ddp

Der Start in die neue Woche nach dem aufregenden und spannenden Wahlabend gestern. Radio Köln hat Sie ja ab 18.00 Uhr mit aktuellen Ergebnissen und Stimmen aus Köln und aus NRW versorgt.

Nachdem ich also gestern um 13.00 Uhr in meinem Wahllokal, der Grundschule Balthasarstraße im Agnesviertel, meinen Wahlzettel in die Urne geschmissen und danach das Formel 1-Rennen in Barcelona verfolgt habe, hab ich ab 18.00 Uhr den Kollegen vorm Radio gelauscht und mir parallel immer mal wieder das Ganze am Fernseher mit farbigen Balken und Kuchendiagrammen optisch verdeutlichen lassen.

Jetzt gleich startet meine Sendung am Montag morgen und mein Job heute ist es, die Ergebnisse mit der kompetenten Unterstützung unserer Reporter und meines Frühteams für Sie einzuordnen und die unterschiedlichen Reaktionen aus Köln gegenüberzustellen. Bin mir ganz sicher, es wird ne spannende Sendung, in der wir Sie rundum über die NRW-Wahl und die Konsequenzen aus Kölner Sicht informieren.

Und ganz egal, ob Sie sich über den Wahlausgang gestern gefreut oder geärgert haben, ich wünsche Ihnen einen schönen Start in die Woche und freu mich, Sie bis Freitag in den Tag begleiten zu dürfen - endlich halbwegs erkältungsfrei :-)

Sarahs Donnerstag, 06.05.2010

Meine Freundin Rina und ich finden, im Frühling muss draußen gesessen werden. Auch wenn es mal nicht so warm ist. Dann wird sich eben ´ne Decke umgeschlungen!
© SF, Radio Köln
Selbst unsere zweite Fußball-Nationaltorhüterin Ursula Holl ist warm eingepackt! So kann man es dann doch recht lange draußen aushalten!
© SF, Radio Köln

Wir lassen uns den Frühling nicht verderben! Ich bin mir sicher, wenn man die kalten Temperaturen einfach ignoriert, gehen sie auch wieder weg! Genau das haben ich und meine Freunde Rina, Uschi und Steph gestern getan. Wir haben uns - anders als die anderen - einfach trotzdem raus gesetzt! Und es ist wirklich kalt im Moment. Ich schreibe Ihnen gerade um 05.02 Uhr am Donnerstagmorgen und unsere Wetterredaktion sagt, es ist 7 Grad kühl. Aber um es positiv zu sehen: Das sind 7 Grad mehr als gestern um diese Zeit.

Die Aussichten für´s Wochenende sehen da leider auch nicht besser aus. Ich hoffe ganz egoistisch, dass es im Osten Deutschlands ein bisschen besser wird als in Köln. Ich fliege morgen nämlich nach Berlin. Wenn mir die Aschewolke nicht einen Strich durch die Rechnung macht. Aber seit dieser Nacht machen die gesperrten Lufträume über Irland und Schottland ja wieder nach und nach auf. Ich bin da zuversichtlich!

Und weil ich gerade beim Wochenende bin. Ich hab da für Sie einen Tipp schon für das nächste, genauer: Für den 15.5.! Dann findet im RheinEnergieStadion das DFB-Pokalfinale der Frauen zwischen Duisburg und Jena statt. Meine Freundin Uschi (Ursula Holl) steht für Duisburg im Tor. Ich hab meine Karten schon und würd mich freuen, wenn auch Sie kommen, um Duisburg anzufeuern :)! Karten gibt es in unserem Ticketshop.

Sarahs 1. Mai-Wochenende

Shoppingsonntag auf der Schildergasse
© Radio Köln

Und schon wieder ist das Wochenende um! Ich hab das getan, wofür mich viele für bekloppt halten! Ich war shoppen - am verkaufsoffenen Sonntag in der Kölner City.

Ich und etwa 350.000 andere Menschen. Normalerweise ist shoppen meine Samstagvormittagsbeschäftigung, gezwungenermaßen musste ich wegen des Maifeiertages aber verschieben! Und es gibt zwei Gründe, stolz auf mich zu sein: 1. bin ich lebend aus dem Getümmel wieder raus gekommen und 2. hab ich nicht eine Sache gekauft. Außer ein Geschenk. Aber das zählt nicht.
Ach ja - und wen es interessiert. Ich habe auch in diesem Jahr wieder keinen Maibaum bekommen. Manno!

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