Timo Reinke

Meine Arbeit bei Radio Köln: Ich bin freier Mitarbeiter und kümmere mich schon seit 2008 um die Radio Köln-Sportnachrichten am Wochenende - da berichte ich dann über den Kölner Sport, immer in engem Kontakt mit Haie-Reporter Konstantin Klostermann und FC-Reporter Guido Ostrowski, aber auch über das Sportgeschehen aus aller Welt. Ob Fußball-Bundesliga, Nationalelf oder Formel 1-Rennen - in den Sport-News sind wir immer nah dran am Geschehen. In der Woche bin ich in der Redaktion meistens als Onliner aktiv, d. h. ich pflege den Internetauftritt von Radio Köln.
Woher komme ich: Ich bin ein norddeutscher Jung. Geboren und aufgewachsen in Flensburg an der Ostsee, nahe der dänischen Grenze. Mein Elternhaus liegt nur zehn Minuten vom Strand entfernt. Nach dem Abi und dem Umweg Marine in Glückstadt an der Elbe ging es dann zum Sport- und Geschichtsstudium nach Köln. Ich war übrigens in derselben Marine-Einheit wie Reporter-Kollege Frank Waltel ein Jahr zuvor (es war sogar derselbe Kasernenblock, in dem wir gedient haben - das haben wir mal zufällig beim Fußball gucken herausgefunden).
Mein Weg zu Radio Köln: Ganz banal über ein Praktikum. Eigentlich hatte ich mit Hörfunk wenig bis gar nichts am Hut und fühlte mich bis dahin vor allem in der schreibenden Zunft zu Hause. Im Anschluss an das vierwöchige Praktikum wurde noch ein frischer Mann für den Sport gesucht. Seitdem bin ich als freier Mitarbeiter bei Radio Köln.
Als Kind wollte ich sein wie: Falco, als er mit "Rock me Amadeus" auf Platz eins der US-Charts stürmte; Magnum alias Tom Selleck, der auch noch Kapitän der US-amerikanischen Hallen-Volleyball-Nationalmannschaft war. Ich wollte nicht so sein wie Boris Becker, aber er war ein absoluter Sportheld meiner Jugend. Auch bei den Drei Fragezeichen hätte ich sofort in Rocky Beach auf dem Schrottplatz angefangen, wenn Justus Jonas mich angerufen hätte.
Mein schönster Platz in Köln: Playa in Cologne neben dem RheinEnergie-Stadion oder der Weihnachtsmarkt auf dem Roncalliplatz, direkt zu den Füßen von Papa Dom.
Audio-Dateien
Timo Reinke als "Sturmexperte" bei Inge Meyer im Studio
© Radio Köln
Wenn ich nicht gerade esse, schlafe oder arbeite: Ich schaue gerne Sport im TV (am liebsten Jogis Nationalelf), aber auch mal eine Serie (Stromberg, Friends) oder einen guten Film auf DVD. Aktiv Tennis spielen und laufen im Wald oder am Rhein, dazu Fitness und Fahrrad fahren, habe ich auch auf dem Zettel. Kicker, Sport-Bild und 11Freunde sind Pflichtlektüre, außerdem habe ich gegen eine Runde Trivial Pursuit selten etwas einzuwenden. Eine absolute Leidenschaft sind sporthistorische Themen, damit beschäftige ich mich sehr gerne - auch beruflich.
Welchen Mega-Star würdest Du gerne kennen lernen (tot oder lebendig)? US-Präsident Richard Milhous Nixon - der war so lange in der US-Politik in so spannenden Dekaden aktiv (1950er bis 70er Jahre), der könnte sicher eine Menge erzählen (auch über die Sachen, die im Weißen Haus nicht so rund gelaufen sind). Da Harrison Ford einer meiner Lieblings-Schauspieler ist, hätte ich Lust, mich mal mit ihm zu treffen und über seine vielen tollen Filme zu schnacken. Steve Martin darf zu unserem Treffen gleich mitkommen und für Christoph-Maria Herbst ist in unserer Runde auch noch Platz ("Ulf, hängen hier bunte Luftschlangen? Liegt da draußen Helgoland? Das ist doch keine Butterfahrt hier!")
Mein erstes Konzert: Die Fantastischen Vier in Hamburg - vor dem Konzert habe ich Mikrofon-Professor S.M.U.D.O getroffen - er hat mir mein Cap von den L.A. Lakers signiert, das ich an diesem Abend dabei hatte. Es war super. Die Songs der FANTA 4 haben wir damals in der Oberstufe rauf und runter gesungen bzw. gerappt.
Als was würdest Du gerne wiedergeboren werden? Als Volleyball-Legende Charles "Karch" Kiraly - dann wäre ich der erfolgreichste Hallen- und Beach-Volleyball-Profi aller Zeiten, könnte bei der Beach-World-Tour an den schönsten Stränden der Welt spielen und massenhaft Preisgelder einsacken.











