Immobiliensanierung: Energie und Geld sparen

Die Herbstzeit kann schon ganz schön ungemütlich werden, nass und kalt - zu Hause vor der warmen Heizung ist es dann umso schöner. Wenn das Haus aber schon in die Jahre gekommen ist, wird das Heizen immer teurer.
Viele Hausbesitzer denken deshalb über eine Sanierung nach - und davon könnten sie gleich dreifach profitieren, erklärt Sparkassen-Finanzexperte Maximilian Blusch: "Zum einen werden nämlich die Energiekosten gesenkt, der Wohnkomfort - und das ist ja etwas, wovon man unmittelbar profitiert - wird erhöht und schließlich tut er noch etwas für sein gutes Gewissen: er leistet nämlich einen positiven Beitrag zum Umweltschutz."
Langfristig kann sich eine sachgerechte Sanierung durchaus auch finanziell lohnen. "Nehmen wir beispielsweise die Dämmung der Außenwände. Hier können bis zu 30 Prozent der Energiekosten gespart werden und das rechnet sich auch ganz schnell für den eigenen Geldbeutel."
Energieberater können dabei helfen, die individuell passenden Maßnahmen auszuwählen, zudem stehen im Wesentlichen drei Finanzierungswege, die auch miteinander kombinierbar sind, zur Verfügung. "Zum einen denke ich an die Fördermittel für die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder auch der NRW-Bank (www.kfw-foerderbank.de bzw. www.nrw-bank.de). Dann gibt es natürlich den Klassiker, praktisch die Altersvorsorge für das Haus, das ist der Bausparvertrag, den man rechtzeitig abschließt, um dann solche Sanierungen durchführen zu können und schließlich Modernisierungsdarlehen Ihrer Bank oder Ihrer Sparkasse."
Und wer gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit seine alte Heizung mit erneuerbaren Energien auf den neuesten Stand der Technik bringen will, kann mit Fördermitteln rechnen. "Die Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA, bietet eine ganze Reihe von Zuschüssen zu verschiedenen Maßnahmen. So wird beispielsweise die thermische Solaranlage oder auch die Erdwärmepumpe gefördert."
Aber Achtung: Bei den öffentlichen Programmen gilt: Die Anträge müssen vor Beginn der Maßnahme gestellt worden sein, im Nachhinein kann man diese Mittel sonst nicht mehr bekommen.
Einen ersten Überblick darüber, was man für sein Ein -oder Zweifamilienhaus tun kann, ist hier zu finden: Eine kostenlose Online-Energieanalyse des Hauses, die individuell zeigt, wo und wie viel man an Energie einsparen kann. Dabei werden die Werte des eigenen Hauses mit denen von 50.000 bereits untersuchten Gebäuden verglichen. Diese ersetzt natürlich nicht die genaue Planung mit einem Fachbetrieb.
Unter www.zukunft-haus.info erhalten Interessierte
umfassende Informationen zu allen Themen rund um den
Energieverbrauch.
Der Finanztipp wird Ihnen präsentiert von der Sparkasse KölnBonn!









